Waldpädagogik - Ausbildung - Ausbildung bei der ARGE CeBisch
Waldpädagogik nach Maß. Ausbildung bei der ARGE CeBisch.
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Als einzige Organisation im deutschsprachigen Raum bietet die Arbeitsgemeinschaft CeBisch waldpädagogische Ausbildungen der ursprünglichen Art und Weise an. Es gibt zwei Ausbildungszweige und vier Wege die dorthin führen; von einem Basiskurs mit knapp 25 Stunden über eine 360 Stunden umfassende praktikable Ausbildung bis hin zum zweisemestrigen (ca. 890 bis 1.350 Stunden) Studium der Waldpädagogik mit schriftlicher Facharbeit und Abschlussprüfung. |
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Ausbildung im Detail.
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Die Ausbildung bei der ARGE CeBisch und deren Vorläuferorganisationen hat bereits eine sehr lange Tradition. Seit 1994 werden Waldpädagogen in Österreich und im süddeutschen Raum ausgebildet.
Hier die wesentlichen Informationen über die Ausbildung zur Waldpädagogin / zum Waldpädagogen bei der ARGE CeBisch: |
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Ausbildungszweige |
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Bei der Ausbildung zur Waldpädagogin / zum Waldpädagogen bestehen zwei Möglichkeiten. Diese Ausbildungsvarianten unterscheiden sich von der Intensität und vom stofflichen Umfang - nicht jedoch von den Inhalten. |
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Der zweisemestrige Diplomlehrgang dauert zwischen 890 und 1350 Stunden. Ähnlich einem Studium aufgebaut werden in diesem sämtliche Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt die für die Arbeit als Waldpädagogin / Waldpädagoge nötig ist. |
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Darüber hinaus werden über spezielle Schulungen, Wahlpflichtfächer, begleitete Praktika und einer Vielzahl an vertiefenden Fächern die Voraussetzungen geschaffen für einen Einsatz in sämtlichen Bereichen der Waldpädagogik und in vielen Randberufen. |
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Übertragen auf das Bildungswesen kann der Zertifikationslehrgang mit der Matura / dem Abitur, der Diplomlehrgang mit einem Studium verglichen werden. |
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Bei geplanter Absolvierung des Zertifikations- oder Diplomlehrganges wird der Besuche des Basisseminar empfohlen. |
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Voraussetzungen |
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Für den Zertifikationslehrgang sind keine besonderen Voraussetzungen zu erfüllen. Von Vorteil sind bereits bestehende Kenntnisse aus Pädagogik und / oder Biologie. An sich werden jedoch sämtliche Inhalte und Fähigkeiten innerhalb des Lehrganges vermittelt.
Die Zulassung zum Diplomlehrgang erfolgt über einen Eignungs- und Neigungstest der vor Anmeldung zu absolvieren ist. Dieser Test ist unabhängig von der Vorbildung abzulegen.
Dieses Prozedere wird zum einen angewandt um die jährliche Maximalanzahl an Absolventen (dzt. 100) regulieren zu können, zum anderen wird damit sicher gestellt, dass die Interessenten den Anforderungen des Lehrganges gewachsen sind. Dies ist auch für die Interessenten von Vorteil da damit verhindert wird, dass erst während des Lehrganges erkannt wird, dass dem Studium nicht gefolgt werden kann oder die fachlichen Interessen doch anders gelagert sind.
Termine für den Eignungungs- und Neigungstest sind üblicher Weise direkt im Anschluss an die Basisseminare. (die einzelnen Termine für 2011 finden Sie im Abschnitt Termine auf dieser Seite) |
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Lehrinhalte |
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Die Schwerpunkte der Ausbildungen liegen bei der Pädagogik und der Biologie. Diese Bereiche nehmen mit etwa 40 Prozent am Gesamtumfang der Ausbildung auch stundenmässig den größten Platz ein. Direkt fachlich in Bezug zur klassischen Waldpädagogik stehend sind die Themenbereiche "Methoden der Waldpädagogik", "Planung und Vorbereitung waldpädagogischer Begleitungen" und verschiedene handwerkliche Fähigkeiten zur Herstellung von Hilfsmittel.
Darüber hinaus eine Reihe Fächer die in das Gesamtgefüge gehören. Insbesondere soziologische und philosophische Grundlagen, Naturethik, Führungskompetenz, Zielgruppenorientierung, literaturpädagogische Grundlagen und Kommunikationspraktiken.
Für die Arbeit als hauptberufliche Waldpädagogin / hauptberuflicher Waldpädagoge unabdingbar: Fachbereiche aus der Büroorganisation, Buchhaltung und Steuerwesen, Finanzplanung, gesetzliche Grundkenntnisse, Internetrecherche und Statistik.
Im Diplomlehrgang stehen zudem in Form von Wahlpflichtfächern eine Reihe von Themen bereit die variabel sind und je nach Angebot und Nachfrage erweitert werden. Unter anderem in diesem Bereich "Nature Art", "Riten", "Heil- und Küchenpflanzen", "Pilze" und viele weitere mehr. |
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Prüfungen |
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Die Ausbildung zur zertifizierten Waldpädagogin / zum zertifizierten Waldpädagogen schließt mit einer Prüfung zum Ende des Lehrganges ab in dem in großem Maße die Erfahrungen aus den Praktika einfließen.
Im Diplomlehrgang erfolgt jeweils zu Semesterende eine Zwischenprüfung. Am Ende des Lehrganges findet, aufbauend auf die Diplomarbeit, die abschließende Diplomprüfung statt. |
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Dozenten und Vortragende |
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Beide Ausbildungsvarianten werden hinsichtlich der fachlichen und der organisatorischen Leitung ähnlich geführt. |
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Für besondere Bereich werden weitere Referenten geladen.
Bei den Dozenten wird von der ARGE CeBisch darauf geachtet, dass diese nicht nur fachlich höchstqualifiziert sind, sondern auch die Vermittlung der Inhalte so beherrschen, dass eine positive Lehr- und Lernerfahrung sicher gestellt ist. |
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Kosten |
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Die Kosten für das Basisseminar betragen 275,00 EUR.
Für den Zertifizierungslehrgang ist mit Gesamtkosten von etwa 1.450,00 EUR zu rechnen.
Der Diplomlehrgang kostet zwischen 2.600,00 und 3.850,00 EUR.
Die ungefähren Kosten beim Zertifikations- und Diplomlehrgang ergeben sich aufgrund der Möglichkeit der Anrechnung von Vorbildungen aus dem pädagogischen und / oder biologisch-forstlichem Bereich. Nicht inkludiert sind die Kosten für Übernachtung und Verpflegung. Diese variieren je nach Veranstaltungsort / Seminarhaus und liegen zwischen 40,00 und 70,00 EUR. |
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Praktika |
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Die theoretischen Inhalte der Ausbildungen werden innerhalb der Lehrgangszeiten in der Gruppe praktisch umgesetzt; wesentlicher Bestandteil des Zertifikations- und des Diplomlehrganges sind die Pflichtpraktika (neben freiwilligen Praktika) bei denen die erlernten Techniken und Methoden selbsttätig, jedoch in Begleitung eines erfahrenen Waldpädagogen, umgesetzt werden. Dieser wichtige Ausbildungsteil umfasst im Zertifikationslehrgang 40 Stunden, im Diplomlehrgang mind. 200 Stunden. Bei letzterem ist das Führen eines Praxistagebuches Pflicht in dem eigene Erfahrungen und Situationen festgehalten sowie Rückschlüsse und Parallelen zur theoretischen Grundausbildung gezogen werden. Das Praxistagebuch ist Teil der Voraussetzungen (neben der Diplomarbeit und den beiden Zwischenprüfungen) für die Zulassung zur Diplomprüfung. |
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Termine |
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Nachfolgende Termine für das Semester 2011 / 2012 sind hier, gegliedert nach Ausbildungsart, vorgesehen.
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Berufschancen |
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Die Nachfrage nach qualifizierten Waldpädagoginnen und Waldpädagogen ist groß und nimmt weiter sehr stark zu. Wenngleich im gesamten deutschsprachigen Raum, insbesondere in Österreich und in Nord-Ost-Deutschland, der Markt mit gleichlautenden Angeboten die auf schlechter qualifizierter Basis beruhen überschwemmt wird, zeigt sich sehr deutlich, dass Schulen und Kindergärten, aber auch oft als Randgruppen angesehene Interessenten wie Jugendliche, junge Erwachsene und Pensionisten, qualitativ hochwertige Arbeit, geleistet von optimal, umfangreich und inhaltsidentischen ausgebildeten Fachleuten vermehrt schätzen.
Prognosen, erstellt vom Int. Fachverband Waldpädagogik, deuten darauf hin, dass in den nächsten zehn Jahren auf Waldpädagogen die nach der ursprünglichen Art ausgebildet sind (reine Konzentration auf die Sinneswahrnehmung des Waldes, ohne Einbindung von Komponenten aus der Forst-, Wald- und Jagdwirtschaft) eine vier- bis sechsfach höhere Nachfrage bestehen wird, als derzeit von den vorhandenen und zu erwartenden WaldpädagogInnen gedeckt werden kann. (eine Verdoppelung der Nachfrage insgesamt vermengt mit der Änderung der Anforderungen an das waldpädagogische Personal)
Wird während oder nach der Ausbildung festgestellt, dass die Betätigung als Waldpädagogin, als Waldpädagoge doch nicht dem gewünschten Karriereweg entspricht, so sind die umfangreiche Basisausbildung und die biologisch-pädagogischen Kenntnisse aus den Lehrgängen eine hervorragende Grundlage für eine Vielzahl anderer beruflicher Arbeitsfelder. |
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Berufsbild "Waldpädagoge" |
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WaldpädagogInnen planen, organisieren und führen Begleitungen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in den Wald oder in waldnahe Bereiche durch. Hauptaufgabe ist die auf die betreuten Personen perfekt abgestimmte Auswahl und Zusammenstellung von Spielabfolgen mit deren Hilfe denselben die Möglichkeit geschaffen wird den Wald mit allen Sinnen erfahren zu können.
Zu den Aufgabengebieten gehört die Vorbereitung von Ausgängen, das Führen von Gesprächen mit StammpädagogInnen, die Begutachtung, Bewertung und Auswahl geeigneter Waldgebiete. Die Abklärung eventueller Einschränkungen, Gefahren und Störungen gehört ebenfalls zu den vorbereitenden Tätigkeiten.
Kostenkalkulation, Abrechnung, Sponsorengewinnung, Rechnungs- und Mahnwesen sind abseits von den Schwerpunkten (oft weniger geliebte aber sehr notwendige) Aufgaben die zum Tätigkeitsfeld gehören.
Weiter Werbe- und Öffentlichkeitsarbeit, Aufbereitung von den durchgeführten Begleitungen in Wort, Bild und Film. (dazu Kenntnisse über den Umgang mit Video- und Digitalfotokamera, PC samt dazugehöriger Software).
WaldpädagogInnen die bei der ARGE CeBisch ausgebildet werden (und damit die gesamte, oben aufgezählte Basis an Kenntnissen und Fähigkeiten erhalten) arbeiten üblicherweise selbstständig oder freiberuflich. In Einzelfällen werden Beschäftigungsverhältnisse an waldpädagogischen Einrichtungen eingegangen. (Waldschulen, Waldentwicklungszentren, Waldschulheimen, etc.) Ein Teil der Absolventen arbeitet als Multiplikator oder im wissenschaftlichen Bereich.
Der Verdienst einer Waldpädagogin / eines Waldpädagogen ist von zahlreichen Faktoren abhängig. Erfahrungsgemäß liegt dieser zwischen 2.400 und 3.800 EUR vor Steuer. Abhängig von gewählter Zielgruppe und Arbeitsort. |
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Die umfangreiche Informationsbroschüre "Waldpädagogik - Ausbildung; Leitfaden 2011/2012" in der obenstehende und viele weitere Informationen und Themen enthalten sind können Sie ab sofort über dieses Formular anfordern. |
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